Obwohl die Philippinen zu den Unterzeichnern der UN-Menschenrechtscharta gehören, gibt es in dem südostasiatischen Staat noch immer viele Menschenrechtsverletzungen. Seit November 2006 sind deshalb MenschenrechtsbeobachterInnen der gemeinnützigen Organisation IPON (International Peace Observers Network) aus Hamburg in einem Menschenrechtsprojekt auf den Philippinen aktiv.
Durch Präsenz, Begleitung, Beobachtung, Informieren und Handeln wollen sie die Verletzungen der Menschenrechte unterbinden. IPON vertritt das Prinzip der Gewaltfreiheit und mischt sich nicht in den Konflikt ein. Die Beobachtendenteams gewähren den betroffenen Menschenrechtsverteidigenden eine gefühlte und reale Sicherheit – so wird ihnen Raum gegeben ihre Rechte auch künftig einzufordern.
Wann, Wo und Was?
Wir suchen Interessierte, die Anfang Januar, April oder Juli 2011 für sechs Monate als Menschenrechtsbeobachtende aktiv werden.
Wie kann ich teilnehmen?
BewerberInnen sollten mindestens 21 Jahre alt sein und sich durch gesellschaftspolitisches Engagement auszeichnen. In zwei Seminaren werden die Freiwilligen auf ihren Einsatz vorbereitet. Das erste Vorbereitungsseminar findet wahlweise am 13. – 15. August 2010 in Kiel oder 08. – 10. Oktober 2010 in Hamburg
Die Teilnahme an einem zweiten Vorbereitungsseminar ist für Freiwillige, die mit IPON ausreisen wollen, verpflichtend. Es findet am 5. – 7. November statt, siehe www.iponphilippines.org
Für nähere Information über die Anmeldung für das Seminar und das Projekt sendet bitte eine Email an: info@ipon-philippines.org.
Das Projekt ist zu großen Teilen ehrenamtlich organisiert und lebt von der Mitarbeit ehemaliger nd aktiver MenschenrechtsbeobachterInnen.